Narkose

Manchmal können selbst wir einem Kind die Angst nicht nehmen. In diesem Fall – oder wenn das Kind einfach noch zu klein ist – bieten wir eine Behandlung in Vollnarkose an. Dafür stehen uns langjährig erfahrene, hoch kompetente Anästhesisten zur Seite, die mit freundlichen und gut geschulten Narkoseteams zusammenarbeiten.

Sollten Sie sich für eine Narkose entscheiden, sind wir in jeder Phase dieses Prozesses für Sie da: Im Voraus erklären wir Ihnen zusammen mit dem Anästhesisten den genauen Ablauf der Behandlung. Dabei sind wir jederzeit für tiefer gehende Fragen offen.

Bis die Narkose wirkt, können Sie selbstverständlich bei Ihrem Kind bleiben. Wenn es dann eingeschlafen ist, übernehmen die Anästhesisten die direkte Betreuung.

Nach der Behandlung haben Sie die Möglichkeit, bei Ihrem Kind im Aufwachzimmer zu sein. Niemand wird sie stören, bis es ausgeschlafen hat. Im Regelfall dauert das etwa zwei Stunden. Nach einem letzten Check werden Ihr Kind und Sie dann von unserem Anästhesie-Team in die Freiheit entlassen.

Lokalanästhesie

Am liebsten würden wir allen Bohrern die Spitzen wegnehmen. Solange das technisch nicht möglich ist, behelfen wir uns mit lokaler Anästhesie. So können wir garantieren, dass Ihr Kind während der Behandlung keinen Schmerz empfindet. Unsere Betäubungsmittel sind hochwirksam und arbeiten sehr schnell. Oft kann die Behandlung bereits nach ein bis zwei Minuten beginnen.

Die Dauer der Betäubung variiert allerdings von Mensch zu Mensch. Aber wie immer gibt es auch hier eine Faustregel: Etwa ein bis zwei Stunden nach der Behandlung sollte Ihr Kind nichts essen.

Nach der Behandlung bleiben Teile des Mundes noch eine längere Zeit taub. Das irritiert unsere kleinen Patienten natürlich und oft beginnen sie, sich auf die Lippen zu beißen, um herauszufinden, ob es irgendwann vielleicht doch wehtut. Darum unsere Bitte an Sie als Eltern: Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind nach der Behandlung nicht zu sehr beißt. Erklären Sie Ihrem Kind diesen merkwürdigen tauben Zustand am Besten damit, dass seine Zähne jetzt schlafen müssen. Und schlafende Zähne darf man nicht stören.

Oberflächenanästhesie


Nichts liegt uns mehr am Herzen, als dass Ihr Kind den medizinischen Eingriff so sanft wie nur möglich erlebt. Unser Bemühen darum setzt sogar schon vor einer möglichen Betäubungsspritze an: Um den Schmerz ihres Einstiches so weit wie nur möglich zu reduzieren, verwenden wir ein fruchtig schmeckendes Gel. Dieses Gel macht die Mundschleimhaut an der Stelle unempfindlich, an der wir später die Spritze ansetzen. Alles, was ihr Kind dann noch spürt, ist der leichte Druck vom Eintritt der Flüssigkeit ins Gewebe.

 
 
 

Unsere Praxen in Berlin

SPRECHZEITEN IN ALLEN PRAXEN
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